Cäcilia Grossenseebach
Cäcilia Grossenseebach

 Cäcilia eröffnet Großenseebacher Herbst

Die Namensgeberin des Großenseebacher Chores kam selber vorbei
und eröffnete mit einem Konzert den "Großenseebacher Herbst".

 

Beitrag "Fränkischer Tag" - 15.10.2012 - von Richard Sänger

Sie kam tatsächlich vorbei: die "heilige Cäcilia". Oder - wie sie auch genannt wird - die Gewalt der Musik, eine Märtyerin, die um 200 in Rom geboren wurde und nun nach Großenseebach zurückkehrte. Schließlich trägt der Großenseebacher Chor ihren Namen und eröffnete mit einem abwechslungsreichen und sehr gelungenen Konzert "Von Klassik bis Pop" den Großenseebacher Herbst.

Mäuse ertanzen den Herbst


"Singen macht Spaß und Singen tut gut, den Besucher erwartet heute ein abwechslungsreiches Konzert von Klassik bis Pop", kündigte Vorsitzende Ortrud Günther den Abend an. Eröffnet wurde der Großenseebacher Herbst von Mäusen. "Denn wenn die Blätter von den Bäumen fallen, tanzen am Boden die Mäuse", erklärte Elisabeth Hohn, Chorleiterin der Seebachspatzen. Tanzen und Singen taten dann in der Mehrzweckhalle auch die Seebachspatzen, mit Liedern und Gedichten zum Herbst. Die tanzenden Mäuse und die fallenden Blätter zeigten dann auch, der Herbst ist da. Die zahlreichen Besucher des Konzertes belohnten die "kleinen Mäuse" dann auch mit Jubel und Beifall.

Vorsitzende Ortrud Günther und ihr Team hatten zum Konzert auch den Männerchor des Fränkischen Sängerbundes eingeladen. Es war für jeden Konzertbesucher etwas dabei und die beiden Chöre begaben sich auf eine musikalische Welt- und Zeitreise. Die beiden Chöre und die leibhaftige Cäcilia (Sandra Silbermann) boten nicht nur Unterhaltung für die Ohren, sondern auch für die Augen.

 

Der herbstliche Strauß an Liedern, moderiert von Wolfgang Simon und "Cäcilia", umfasste eine Vielzahl musikalischer Richtungen. Neben schwungvollen Medleys boten die Melodien aus der Welt der Klassik bis zu den Hits von Elvis, Rod Stewart, Gershwin, Flying Pickets und Rammstein einen besonderen Klangkörper.

Chorleiter Udo Reinhardt, der beide Chöre dirigierte, legte die Messlatte sehr hoch und die Chöre erfüllten, ja übertrafen sogar die Erwartungen. Es war ein ausgesprochener, spannender und ungemein vielseitiger Konzertabend und mit seiner hochgradig individuellen Klangästhetik neue Räume einer musikalischen Wahrnehmung öffneten.
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Der Männerchor sang Kompositionen von Clarke, Dickkopf und Rammstein ebenso wie das "Ave Marie" von Franz Biebl, der sich nicht nur der A-capella-Chormusik verschrieben hatte, sondern auch dem Volkslied. Mit dem Lied "Ein Mädchen und ein Matrose" setzte der Männerchor einen grandiosen Schlusspunkt des Abends. Wie zu erwarten durften die Chöre nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen und traten am Ende des Abends gemeinsam auf.

Die Programmauswahl entsprach Udo Reinhardts Bestreben, sängerische Kopflastigkeit erst gar nicht zuzulassen. Denn Klassisches verträgt sich nach seinem Dafürhalten sehr gut auch mit poppigen Rhythmen, das ist ihm und auch den beiden Chören hervorragend gelungen.

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