Cäcilia Grossenseebach
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Sinterstufen der Lillach

Wanderung Weißenohe 2016
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Einige Infos

Weißenohe: Die Ursprünge des Benediktiner-Klosters liegen im 12ten Jahrhundert. Es wurde St. Bonifaz, Wunibald und Walburga geweiht.

Die Klosterkirche wurde um 1700 von Dientzenhofer geplant und neu gestaltet. In der barocken Klosterkirche befinden sich Altäre von Doser und Deckenbilder von Gebhard.

Das Kloster hat viel durchlebt. Das Gebäude wurde im 18. Jhr. erstellt. Sie sind jetzt in Privathand und sollen in Zukunft als Seminar- und Begegnungsort (Chorakademie) vom fränkischen Sängerbund genutzt werden. Bekannt ist das Kloster vor allem durch die „Klosterbrauerei Weißenohe“.

Sinterstufen: Sie entstehen, wenn das Bachwasser sehr viel Kalk enthält und der Kalk ausfällt. Sinterstufen entstehen nur dort, wo sie über sehr kalkhaltiges Wasser verfügen. Hierfür sind mehrere Faktoren ursächlich. Regenwasser enthält viel Kohlendioxid und wenn es durch das Kalkgestein sickert, löst sich ein Teil des Kalks. Danach tritt das kalkhaltige und kohlendioxidangereicherte Wasser in Form von Quellen und Bächen (Tuffbach) wieder zutage. Strudel und Verwirbelungen im Bach sorgen anschließend dafür, dass das Kohlendioxid wieder entweicht und der Kalk ausfällt. Feine Kalknadeln lagern sich dann an den Pflanzen ab. Moose und Algen wirken der Verkrustung entgegen und wachsen über die verkalkte Schicht hinaus. Am Ende dieses Prozesses entstehen stockwerkartige Kalkgebilde, sogenannte Tuffe. Gleich den "Steinernen Rinnen" bauen sich die Sinterstufen jährlich um zwei bis drei Millimeter auf.

Gräfenberg: Der Ort hat sich wohl um eine Ritterburg gegründet, die die Ritter von Gravenberg bauten.

Sehenswert sind das reich bemalte Rathaus von 1889, die Stadtapotheke, das Stadtschloss, und drei Mittelalterliche Tore. Am Wolfsberger Schloss zeigt die Fassadenmalerei den Helden „Wigalois, der Ritter mit dem Rade“, eine Figur einer mittelalterlichen Dichtung aus dem Kreis der Artussage von Ritter von Gravenstein. Wigalois hat im Namen der Gerechtigkeit gegen viele Scheusale gekämpf und Tyrannen besiegt.

Die Stadtpfarrkirche geht in Teilen bis auf das späte Mittelalter zurück.

Obst, Hopfenanbau und Sonderkulturen: Auf den Hängen der Alb gibt es viele Kirsch- und Obstgärten – ein Blütenmehr im Frühling. Auf der Hochebene wird Hopfen angebaut, aber auch Sonderkulturen wie Färberdistel und „Mais“ sind präsent.

In der Nähe: Teufelstisch, Thuisbrunn und Hohenschwärz, Kasberg (Linde), Großenohe, Todsfelder Tal (Trockental von Thuisbrunn nach Egloffstein)

 

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